Aktuelles
Workshop beim 2. Fachtag "Jugendkriminalität und pädagogischer Auftrag"
Am 06. Mai 2026 haben wir einen Workshop zum Thema
"Rechtsextremismus" mit dem Schwerpunkt von
Radikalisierungsangeboten an Jugendliche in der Region
Braunschweig angeboten. Dieser fand im Rahmen des 2. Fachtags
"Jugendkriminalität und
pädagogischer Auftrag", der vom VEREIN zur Förderung der
Jugendarbeit für gefährdete Jugendliche und Heranwachsende in
Kooperation mit der Jugendhilfe im Strafverfahren in Braunschweig
organisiert wurde, statt. Der sehr gut besuchte Workshop brachte
rege Diskussionen und eine Fülle von Informationsmaterialien u.a.
zu Ausstiegsprogrammen unter die Multiplikator*innen.
Offener Brief an Bundesministerin Karin Prien: Demokratie leben und Vielfalt schützen!
Auch unser Verein hat die folgende Petition an Frau Prien
unterzeichnet, um die zivilgesellschaftliche Expertise für die
Demokratiearbeit zu schützen.
Sehr geehrte Frau Ministerin Prien,
die Anzahl extremistischer Vorfälle an Schulen nimmt zu, engagierte Kommunalpolitikerinnen und -politiker werden bedroht oder angegriffen und im digitalen Raum befeuern Extremisten die Radikalisierung aller Altersgruppen: Tagtäglich spüren wir gefährliche antidemokratische Diskursverschiebungen, nach Wahlen feiern Rechtsextreme Rekordergebnisse, und ihre Menschenfeindlichkeit droht in manchen Regionen unseres Landes zur gesellschaftlichen Normalität zu werden. Es ist offensichtlich, dass das Modell unserer liberalen Demokratie massiv unter Druck steht.
Es befremdet uns sehr, dass ausgerechnet in dieser kritischen Situation mit “Demokratie leben!” das zentrale Demokratie-Förderprogramm der Bundesregierung massiv umgebaut werden soll. Über diese geplante Neuausrichtung sind wir ernsthaft besorgt, denn damit drohen etablierte Strukturen und über Jahre aufgebaute Expertise, die im Kampf gegen Extremismus, Antisemitismus, Rassismus und Radikalisierung sowie zur Demokratieförderung dringend erforderlich sind, offen in Frage gestellt zu werden. Der drohende Verlust dieser wertvollen Ressourcen ist nicht nur bedenklich – er ist alarmierend.
Expertise: Ein unersetzlicher Bestandteil der Demokratieförderung
Die Expertise, die spezialisierte Träger und Verbände im Bereich der Demokratieförderung durch jahrelange Arbeit und Erfahrung gewonnen haben, ist unverzichtbar. Solche Organisationen sind professionelle Partner von Regelstrukturen, Verwaltungen, Feuerwehren, Sportvereinen oder Bibliotheken, die diese Hilfe immer stärker in Anspruch nehmen. Dennoch müssen natürlich auch sie einen zentralen Beitrag leisten, um diese Expertise in die gesellschaftliche Breite zu tragen und wirksam gegen Radikalisierung vorzugehen.
Werden die zivilgesellschaftlichen Strukturen mit Fachkenntnis in
der Demokratieförderung erst einmal geschwächt oder sogar gänzlich
abgebaut, wird es Jahre dauern, sie erneut zu etablieren. Der
geplante Umbau von “Demokratie leben!” gefährdet deshalb nicht nur
einzelne konkrete Projekte, sondern droht auch die gesamte
Grundlage der bürgerschaftlichen Demokratiearbeit zu untergraben.
Gemeinsame Evaluation statt einseitiger Einschnitte Natürlich
müssen staatliche Förderprogramme regelmäßig auf ihre Wirksamkeit
hin überprüft werden, wie es auch der Koalitionsvertrag vorsieht.
Dieser Evaluationsprozess ist jedoch bisher nicht abgeschlossen,
sodass es verfrüht ist, von fehlender Zielerreichung zu
sprechen. Vielmehr ist es im genuinen Eigeninteresse der
zivilgesellschaftlichen Demokratiearbeit, die eigenen Programme
weiterzuentwickeln und zu optimieren – was jedoch erst nach einer
transparenten und partizipativen Evaluierung möglich ist. Der
mitten in der laufenden Förderperiode angekündigte Umbau des
Förderprogramms steht daher im Widerspruch zu den Prinzipien von
Vertrauen und Respekt gegenüber den auf dem Feld tätigen Akteuren
und bestätigt damit die gezielten Desinformationskampagnen gegen
demokratisches zivilgesellschaftliches Engagement.
Wir fordern Sie daher nachdrücklich auf, vom radikalen Umbau von “Demokratie leben!” in der laufenden Förderperiode Abstand zu nehmen. Dieser würde einseitig zulasten zivilgesellschaftlicher Expertise gehen und damit die Wirksamkeit der gesamten bürgerschaftlichen Extremismusprävention und Demokratiearbeit destabilisieren. Wir dürfen den Feinden der Demokratie diesen Gefallen nicht tun!
Die Unterzeichnungen finden Sie hier.
Neue Website von I-unito
Als (Mit-)Gesellschafter des "I-unito Instituts für systemische und sozialarbeiterische Praxisentwicklung und Radikalisierungsprävention" möchten wir auf die Neugestaltung des Webauftritts und die dortige Präsentation diverser Publikationen aus dem Themenfeld des Instituts zu Evaluation und Prävention von Radikalisierung hinweisen. Alle Publikationen stehen dort zum Download zur Verfügung. Zudem gibt es Hinweise auf Veranstaltungen des Instituts und bestehende Arbeitskreise. Auf unserer Homepage findet sich unter ARBEITSFELDER/NETZWERKE ein entsprechender Link. Direkt natürlich auch hier: i-unito.de .
Kooperation mit dem Forschungsprojekt "Neo Fash Far Right"
Gerne machen wir auf ein spannendes Projekt aufmerksam, bei dem wir unterstützend helfen konnten. Bei einem Besuch in unserem Archiv in Wolfsburg hat ein Team um die Professerin Elke Gaugele der Akademie der bildenden Künste Wien unseren kompletten Bestand an extrem rechter Bekleidung dokumentiert. Mit über 500 Fotos (!!) wurde ein Fundus angelegt, der die weitere Forschung begleiten wird. Es handelt sich im AIR-Archiv dabei sicher um eine der umfangreichsten Sammlungen, die in der Bundesrepublik zu finden ist. Das Wiener Forschungsprojekt "Neo Fash Far Right" geht dabei der Frage nach: "Hip, Cool, Fascist? Kultur & Fashion als Treiber des rechtsextremen Mainstreamings". Wir sind sehr gespannt auf die weiteren Forschungsergebnisse und Veröffentlichungen und freuen uns auf einen zukünftigen, netten und intensiven Austausch. Wir werden dazu gerne weiter berichten. Wer sich über das Forschungsprojekt und die entsprechenden Medienberichte informieren will, ist hier richtig: https://neofashfarright.akbild.ac.at/
Teilnahme an der Tagung des Landessportbundes
In Kooperation mit dem Landessportbund Niedersachsen e.V. (LSB) gab es am 20.11.2025 in Hannover die Gelegenheit, nicht nur den AIR e.V., sondern auch besondere Arbeitsfelder vorzustellen. Im Rahmen der Tagung "Sport meets politische Bildung: Demokratie gemeinsam gestalten?!" bot die Tagesordnung einen besonderen Part zur Präsentation der Aktivitäten des Vereins und vor allem der Projekterfahrungen im Feld des Sports aus der langen Kooperation mit den Verbänden. Dies betraf vor allem die Projekte "SPORT statt Gewalt", "Streetsoccerliga BS", "Stand Up Speak Up" und aktuell "Fanzines United" mit der Einrichtung eines (bundesweiten) Fanzinearchivs am Standort Wolfsburg mit der Anschubfinanzierung durch die Deutsche Sportjugend.
Zum Projekt "Sport mit Courage" des LSB geht es hier: https://www.lsb-niedersachsen.de/themen/grundsatzfragen/sport-mit-courage
Infoveranstaltung beim Queeren Netzwerk Gifhorn
Auf Einladung des Queeren Netzwerkes Gifhorn e.V. fand am
03.11.25 eine Informationsveranstaltung des AIR e.V. in Gifhorn
statt. Im Rahmen des Projektes "ReVer" (Rechtsextremismus
verstehen) informierten sich verschiedene Multiplikator*nnen aus
Schule und Erwachsenenbildung über extrem rechte Organisationen
und Strategien in der Region mit Blick auf
Radikalisierungsangebote für junge Menschen. Das Projekt "ReVer"
richtet sich primär an junge Menschen, da diese eine beliebte
Zielgruppe für Rechtsextreme sind. Als Format für das Projekt
werden Workshops zu den Themen verwendet. In diesen sollen neben
der sachlichen Ebene auch Strategien zum Umgang mit
Rechtsextremismus gefunden werden. Hierzu sind sowohl Workshops
innerhalb und außerhalb des Spektrums geplant. Das Ziel des
Projektes ist es junge Menschen die Hintergründe und Gefahren von
Rechtsextremismus näher zu bringen sowie sie dabei zu unterstützen
einen eigenen Umgang mit der Thematik zu finden. Außerdem besteht
ein Beratungsangebot für Betroffene von Hasskriminalität und
Menschen mit Diskriminierungserfahrungen. Die Beratung kann auch
anonym wahrgenommen werden.
Weitere Infos zu dem Projekt gibt es hier: https://www.queeres-netzwerk-gf.de/projekte/rever/
Fortbildung für Jugendhilfe im Strafverfahren Salzgitter
Am 15. Mai 2025 führte unserer Verein eine Fortbildung für dasTeam der Jugendhilfe im Strafverfahren in Salzgitter durch. Die Schwerpunkte lagen in der Information zur rechten Szene in der Region und den Erfahrungen, Anforderungen und Standards professioneller Ausstiegsarbeit und entsprechender Unterstützungsangebote.
Teilnahme am 1. Mai Fest 2025 in Braunschweig
Beim diesjährigen Fest zum 1. Mai des DGB Braunschweig präsentierte sich unser Verein nach längerer Pause wieder mit einem eigenen Infostand, dem Angebot von Materialien und einem Bücherflohmarkt zur Spendenakquise. Über den Tag wurden viele Kontakte neu aufgebaut, zahlreiche Infogespräche geführt und verschiedene Kooperationen aktiviert.
Infoveranstaltung bei der IG Metall Wolfsburg
Eine intensive Informationsveranstaltung für den ReferentInnenarbeitskreis der IG Metall Wolfsburg zum Thema "Die rechte Szene in der Region – Organisationen – Akteure – Strategien – Herausforderungen“ wurde am 15. Februar 2025 in Wolfsburg durchgeführt.
Besuch der Naturfreundejugend Braunschweig beim AIR
Am 15. Januar 2025 besuchten Haupt- und Ehrenamtliche der Naturfreundejugend Braunschweig die Archiv- und Informationsstelle Rechtsextremismus, um sich mit Archivmaterialien auseinanderzusetzen und die bestehende Kooperation in der außerschulischen Bildungsarbeit weiter zu intensivieren.
Wir trauern um Gerd Bücker!
Mit tiefer Trauer müssen wir Abschied nehmen von Gerd Bücker, der am 10. Mai 2025 viel zu früh verstorben ist. Gerd Bücker war uns über mehrere Jahrzehnte ein höchstengagierter Mitstreiter und eine nachhaltig wirkende Persönlichkeit im Engagement für demokratische Werte, Toleranz, Vielfalt und Respekt. In zahlreichen Funktionen und Gremien war er für uns Motivator, Ideengeber, Initiator, Ratgeber, Netzwerker, Rechercheur, Integrationsfigur, Fachmann, Analyst, Bündnispartner und vieles, vieles mehr – und dabei immer ein herausragender Kollege.
Sein Wirken war geprägt von dem Gedanken, Menschen und Institutionen zu motivieren, zusammenzuführen und zu stärken, Ressourcen und Selbstheilungskräfte zu entwickeln, wenn es darum ging, dem Extremismus, der Demokratiefeindlichkeit und den Abwertungsideologien die Kraft einer wehrhaften Demokratie entgegenzusetzen. Die Liste seiner Handlungsfelder war dabei schier unerschöpflich.
Seit 2020 begleitete Gerd Bücker den Aufbau des neuen Vereins „Archiv und Informationsstelle Rechtsextremismus e.V.“ mit der Perspektive, das Gedächtnis des Rechtsextremismus in Niedersachsen zu stärken und einen Fundus an Unterstützung zur Demokratiebildung zu bieten. Mit großer Euphorie entwickelte er für sich die Perspektive, in diesem Rahmen als Botschafter seiner Ideale weiter engagiert zu sein.
Das Wirken von Gerd Bücker wird über den Rahmen unseres Vereins weit hinausstrahlen. Nicht nur sein archivarischer Nachlass wird in unserem Verein fester Bestandteil des Gedächtnisses bleiben. Das Wirken wird Verpflichtung für die Zukunft und prägend für unsere Arbeit sein.
Großes Mitgefühl unserer Mitglieder und vieler Weggefährten gilt seiner Familie und allen ihm nahestehenden Menschen.
Der Flyer zum Verein ist fertig und steht hier und unter Materialien zum Download bereit. Bitte regen Gebrauch machen und gerne weiter verteilen.
Für Printexemplare bitte eine kurze Rückmeldung unter info@air-nds.de geben, dann senden wir gerne entsprechende Exemplare zu.
Im Rahmen des Holocaust-Gedenktages am 16.01.2025 in Wolfsburg beteiligte sich AIR e.V. beim begleitenden Markt der Möglichkeiten mit einem umfangreichen Infostand, der reichlich Gelegenheit für spannende Gespräche, Kontakte und weitere Vernetzungen bot.
Einen ausführlichen Bericht zu unserer Fortbildung bei der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung gibt es im Magazin der Stiftung IMPULSE 2024 oder über diesen Link:
Ein Bericht über den Besuch und Austausch mit den KollegInnen des ABAG aus Göttingen in unserem Archiv findet sich in der neuesten Ausgabe des Magazins HINGESCHAUT 05 (2024) und steht hier als PDF-Auszug zur Verfügung.
Am 22.04.2024 fand eine ganztägige Fortbildung für die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Goslar zum Thema: "Rechtsextremismus: Die Szene verstehen - den
Ausstieg ermöglichen" statt. Für weitere Angebote bei Trägern der Kinder- und Jugendhilfe hier der Text der Ausschreibung:
„Rechtsextremismus ist keinesfalls bloß ein historisches Phänomen. Rassismus und Menschenfeindlichkeit sind in der Gesellschaft gegenwärtig, rechte Gruppen und populistische Parteien erhalten weiterhin Zulauf. Insbesondere junge und leicht zu beeinflussende Menschen auf der Suche nach Halt und Anerkennung lassen sich durch vermeintlich einfache Weltbilder und gemeinschaftsorientiertes Auftreten locken. Daher kommt der Auseinandersetzung auch im Feld der Kinder- und Jugendhilfe besondere Bedeutung zu. Unter anderem werden in der Fortbildung folgende Aspekte behandelt:
• Betrachtung der Szenen (auch in unserer Region)
• Einstiegsmotivationen und Zugfaktoren (jugendkulturelle Angebote,
Aktionsorientierung etc.)
• Erkennungsmerkmale (Äußerungen, Stilmittel, Codes auf Kleidung etc.)
• Prävention, Beratungsangebote, Ausstiegsprozesse.“
Im Rahmen des Holocaust-Gedenktages am 24.01.2024 in Wolfsburg beteiligte sich AIR e.V. beim begleitenden Markt der Möglichkeiten mit einem umfangreichen Infostand, der reichlich Gelegenheit für spannende Gespräche und zukünftige Vernetzungen bot.
Am 12.01.2024 organisierte das Diakonie-Kolleg Wolfsburg in der Dietrich Bonhoeffer-Kirche in Wolfsburg eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Reinhard Koch (AIR e.V.) zum Thema „Die rechte Szene in der Region“.
Im Rahmen der Antifa-Woche der IG Metall Wolfsburg fand am 09.11.2023 eine Vortragsveranstaltung zum Thema: Haben wir aus der Vergangenheit gelernt? Statt. Im Anschluß an ein Impulsreferat von Viktor Kalschek zum Thema "Die Auswirkungen von 85 Jahren Reichspogromnacht und der Antiislamische Rassismus heute" fand eine vom Arbeitskreis AntiFa organisierte Podiumsdiskussion statt, an der auch der Vorsitzende des AIR e.V., Reinhard Koch, teilnahm.
Am 15.06.2023 findet eine Fachveranstaltung Rechtsextremismus der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung mit dem Journalisten Olaf Sundermeyer statt. In der Lindenhalle Wolfenbüttel wird sich dabei auch unser Verein mit einem Infostand präsentieren!
Am 11.05.2023 fand in Wolfsburg das jährliche Alumni- und Austauschtreffen der "Partnerschaften für Demokratie" aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" statt. Neben allen Interessierten waren auch Vertreter*innen der Koordinierungs- und Fachstellen, federführender Ämter und Mitglieder der Begleitausschüsse aus der Republik vor Ort. Im Rahmen des Treffens konnte Reinhard Koch als Vorsitzender die Historie, Handlungsfelder, Angebote und Perspektive des AIR und der Kooperation mit dem Bildungshaus vorstellen. Mit den 30 anwesenden Personen ergaben sich daraus angeregte Gespräche und Ideen für eine weitere Zusammenarbeit.
Am 10. 05.2023 fand im Rahmen eines Fortbildungsseminars mit Teilnehmenden des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) des DRK in Einbeck ein ganztägiger Workshop zum Thema "Rechtsextremismus" statt. Die ca. 30 jungen Freiwilligen lernten dabei die Erscheinungen "Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" bis zum Rechtsextremismus, Einstiegsgründe von jungen Menschen, Angebote der Erlebniswelt Rechts, Präventionsangebote und good-practice-Beispiele politischer Jugendbildung kennen. Viele der Teilnehmenden sind auf dem Weg der Jugendleiterausbildung (Juleica) und sind engagierte Multiplikator*innen von morgen. Ein sehr lohnenswerter Termin!
Am 09.02.2023 fand ein sehr gelungener und bunter Projekttag des Diakonie-Kollegs Wolfenbüttel unter dem Motto "Gib dem Hass keine Chance!" mit vielen Aktionen und Beiträgen statt. Für die über 250 Teilnehmer*innen wurden auch verschiedene Experteninterviews angeboten. So war u.a. auch der Vorsitzende des AIR e.V. mit einem Schwerpunkt zu Rechtsextremismus und insbesondere Fragen zur Ausstiegsarbeit besonders gefragt. Ergänzend dazu wurde durch den Verein auch ein Infostand bereitgestellt, der sich schwerpunktmäßig mit Materialien zur Demokratiebildung und -erziehung in Kitas und dem frühkindlichen Bereich beschäftigte. Den Interessierten konnte zudem weiterführende Literatur und Arbeitsmaterialien mit an die Hand gegeben werden.
23.01.2023
An dieser Stelle geben wir den Hinweis zu einer ersten gemeinsamen Veranstaltung unseres Vereins "Archiv und Informationsstelle Rechtsextremismus (AIR) e.V." und dem Bildungshaus in Wolfsburg mit dem Referenten Prof. Dr. Butter zu Verschwörungstheorien.
Die Vortragsveranstaltung von Prof. Dr. Michael Butter als Experte zum Thema "Verschwörungstheorien - eine Gefahr für die Demokratie?" von findet am 23. Januar 2023 um 18.30 Uhr in der Volkshochschule 1, Hugo-Junkers-Weg 5 in Wolfsburg statt. Michael Butter ist Professor für Amerikanische Literatur und Kulturgeschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er leitet ein europäisches Forschungsprojekt zu Verschwörungstheorien und ist in den Medien regelmäßig als Experte zum Thema präsent. In seinem 2018 erschienen Buch »Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien« analysiert er die verschiedenen Formen von Verschwörungstheorien.
Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem Flyer oder folgenden Social Media Kanälen, die auch gerne geteilt werden können:
Der Eintritt ist frei. Im Anschluss findet eine Publikumsdiskussion statt, die von Kristin Harney (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie in NIedersachsen) moderiert wird.
Begleitend zu der Veranstaltung mit Prof. Dr. Butter zu Verschwörungstheorien erschien folgender Artikel aus dem Magazin des Bildungshauses Wolfsburg "Vitamin B.", Ausgabe 1/2023.
21.10.2022
Hiermit möchten wir auf eine VIR-Fortbildungsveranstaltung des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen aufmerksam machen. Der Workshop „Selektive Rechtsextremismusprävention“ richtet sich an VIR-Trainer*innen und an alle weiteren Praktiker*innen der Rechtsextremismusprävention. Neben Vorträgen und Gesprächen, die die selektive Rechtsextremismusprävention aus Sicht von Wissenschaft und pädagogischer Praxis beleuchten, bildet das World Café am Nachmittag ein Herzstück der Veranstaltung: Projekte, die speziell auf die selektive Rechtsextremismusprävention ausgerichtet sind, stehen für den Austausch über ihre Ansätze, Methoden und Erfahrungen zur Verfügung. Nähere Infos entnehmen Sie bitte dem Flyer!
15. und 16.09.2022
Als Mitglied im Netzwerk des I-unito Instituts möchten wir Ihnen und Euch gerne den neuen Termin des AK Gruppenangebote mitteilen. Dieser wird voraussichtlich in Präsenz in Hamburg stattfinden! Der Arbeitskreis ist ein offener, bundesweiter und trägerübergreifender Arbeitskreis für Fachkräfte der Radikalisierungsprävention, in dem zielgruppenfokussiert Praxis (weiter-)entwickelt werden soll. Diese Einladung kann gerne weitergeleitet werden. Die genaue Tagesordnung gibt es in diesem Flyer!
14.07.2022
Als Mitglied im Netzwerk des I-unito Instituts möchten wir Sie hiermit herzlich zu unserem Online-Workshop „Desistance – Ausstiegsprozesse aus Kriminalität und Extremismus“ mit Klara Widowski und Hannes Stadler einladen.
Die Forschung über Ausstiegsprozesse aus kriminellen Karrieren hat in den letzten Jahren eine Vielzahl an Erkenntnissen hervorgebracht. Dabei beschäftigt sich die sogenannte Desistance-Forschung mit Beweggründen und Verläufen aus Kriminalität. Besonders im angloamerikanischen Raum haben die Forschungsergebnisse für weitreichende Veränderungen in der Arbeit mit straffällig gewordenen Menschen geführt. Auch in der deutschsprachigen Sozialarbeit wird zunehmend diskutiert, wie die Erkenntnisse der Desistance-Forschung für die Straffälligenhilfe und auch die Ausstiegsarbeit nutzbar gemacht werden können. Der Workshop gibt Einblick in die zentralen Erkenntnisse der Desistance-Forschung und zeigt auf, welche konzeptionellen Übereinstimmungen zwischen Vorstellungen über die Beendigung von Kriminalität und Extremismus bestehen. Anhand von Praxisimplikationen werden gemeinsam Handlungsoptionen für die Praxis erarbeitet.
Die Veranstaltung findet kostenfrei am Donnerstag, den 14. Juli 2022 , von 10.00-14.30 Uhr online statt.
Diese und weitere Informationen finden Sie / findet Ihr im Anhang.
